Stadtpokal zum zehnjährigen Bestehen der JF Fulda-Nord

von / Sonntag, 16 Juli 2017 / Veröffentlicht inAllgemein
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Zum zehnjährigen Bestehen der Jugendfeuerwehr Fulda-Nord konnte Stadtjugendfeuerwehrwartin Melanie Medler die Jugendfeuerwehren Bronnzell, Dietershan, Haimbach, Harmerz, Istergiesel-Zell, Johannesberg-Zirkenbach, Fulda-Mitte und Fulda-Nord zum alljährlich stattfindenden Stadtpokal begrüßen. 
„Die Jugendlichen aus den Jugendfeuerwehren sind die Einsatzkräfte von Morgen. Mit Ihren Fähigkeiten können sie schon jetzt in der einen oder anderen Situation gezielt helfen“, betonte Medler. Ihre Teamfähigkeit und ihr Können haben sie beim Stadtpokal unter Beweis gestellt. Hierbei mussten verschieden feuerwehrtechnische, allgemeinbildende Stationen sowie eine Spaßaufgabe abgearbeitet werden. Alle Aufgaben wurden gemeinsam gelöst. Der Fragebogen bestand aus Fragen zur Organisation und Technik der Feuerwehr sowie der Allgemeinbildung.
Bei dem Aufbau eines Löschangriffs aus offenem Gewässer war gute Zusammenarbeit gefragt. Jeder musste seine Aufgabe genau kennen, damit am Strahlrohr Wasser ankam. Um Schnelligkeit ging es beim Binden verschiedener Knoten an Geräten, und auch beim Aneinanderkuppeln von sogenannten 5-C-Schläuchen musste man seine Fertigkeiten unter Beweis stellen. Der Inhalt der „Spaßübung“ ist den Teilnehmern unbekannt und ändert sich jährlich. Daher ist es bei dieser Übung wichtig, den anderen Mannschaften nichts über den Inhalt zu verraten, denn das könnte ja dann zu deren Vorteil genutzt werden.
Fuldas Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld bedankte sich bei allen Teilnehmern und ihren Ausbildern und hob die Wichtigkeit ihres Hobbys hervor. Es sei ein besonderes Hobby, denn man tue es nicht ausschließlich für sich selbst, sondern stelle sich in den Dienst der Gemeinschaft. Die Bereitschaft sich füreinander und für Andere einzusetzen habe einen hohen Stellenwert in der Gesellschaft, so der OB. Dass der olympische Gedanke „Dabei sein ist alles“ zählt, betonte der Leiter der Feuerwehr Fulda, Thomas Helmer. Jeder der Anwesenden habe mit seiner Teilnahme „den Sieg schon in der Tasche“. Jugendarbeit in der Feuerwehr sei eine komplexe Aufgabe, da man Jugendliche in einer Altersspanne von 10 bis 17 Jahren gemeinsam betreue. Auch Helmer bedankte sich bei allen Teilnehmern und den Organisatoren für ihr Engagement.

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(Text: Stadt Fulda / Bild: Timo Schwab)

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